Samstag, 18. März 2017

Die letzten Zwei - Nächstes Jahr am selben Tag/ Morgen lieb ich dich für immer

Dieses Format habe ich unter anderem bei der Youtuberin SusieDelMa gesehen und es geht darum, seine Meinung zu den letzten zwei oder drei beendeten Büchern zu erzählen. Ich finde dieses Format unglaublich super, da man dort einfach kurz seine Meinung zu den zuletzt gelesen Bücher sagt ohne eine Rezension daraus zu machen.Das ist besonders gut bei Büchern, wo man entweder zu viel schreiben würde oder nicht wirklich weiß, wie man sich am besten ausdrücken soll. So ging es mir nämlich bei den beiden Büchern, die ich zuletzt beendet habe. Daher werde ich gleich einfach drauflos schreiben und meine Gedanken mit euch teilen :-) 


 

Bei dem vorletzten Buch, welches ich beendet habe, handelt es sich um "Nächstes Jahr am selben Tag" (Englisch: November 9) von Colleen Hoover. Ich habe dieses Buch gemeinsam mit der lieben Lena gelesen und habe mich wahnsinnig darauf gefreut. Es hat nichtmal 2 Tage gedauert, bis ich das Buch regelrecht verschlungen habe. Die Geschichte um Ben und Fallon hat mich nach ein paar Seiten sofort in ihren Bann gezogen und ich wollte immer weiter lesen und immer mehr über die beiden erfahren. Fallon und Ben waren zwei so tolle und tiefgründige Charaktere die ich einfach in mein Herz schließen musste. Es sind so viele Sachen passiert,  einige unerwartete und einige, die ich mir schon zusammengereimt habe. Ich habe mit den Charakteren gelacht, geweint und mitgefiebert. Diese Geschichte ist so unglaublich besonders und auch wenn sie nicht immer ganz realistisch war, hat sie mich zum Träumen und vor allem Nachdenken angeregt. Dieses Buch hat mir das Gefühl gegeben, dass vieles aus einem bestimmten Grund passiert und das es an einem selbst liegt, wie einen die anderen Menschen wahrnehmen und betrachten. Natürlich war wieder ganz viel Drama dabei, aber das hat mich bei Colleen noch nie gestört, denn diese Frau kann so wundervoll mit Worten umgehen. Ich habe mich am Ende für eine Bewertung von 4,5 Ballerinen entschieden, da Maybe Someday immer noch meine Nummer eins unter den Colleen Hoover Büchern ist. Dennoch ist Colleen Hoover nun voll und ganz meine liebste Autorin in diesem Genre. 



Mein letztes Buch habe ich gerade heute beendet und dieses ist auch der Grund, wieso ich diesen Post so dringend schreiben wollte. Eigentlich hatte ich vor, dieses Buch zu rezensieren aber dann habe ich überlegt, was ich schreiben könnte. Und mir ist schlichtweg nicht wirklich viel eingefallen, denn so viel gibt es leider nicht zu sagen. Dennoch wollte ich meine Gedanken mit euch teilen und habe mich deshalb für diese Variante entschieden. Ich spreche von dem Buch "Morgen lieb ich dich für immer" (Englisch: The problem with forever)  von Jennifer L. Armentrout. Ich bin ziemlich skeptisch an dieses Buch herangegangen, da mich die letzten Bücher von Jennifer leider nicht mehr so wirklich überzeugen konnten. Dennoch wollte ich dieses Buch lesen und mich vom Gegenteil überzeugen lassen. Leider hat das nicht geklappt, denn mir hat das Buch nicht ganz so gut gefallen wie ich es mir gewünscht hätte. In der Geschichte ging es um Mallory und Rider und es klang alles ziemlich vielversprechend. Die Charaktere waren toll, auf ihre Weise besonders und die Problematik hatte definitiv Potenzial, auch wenn sie nicht neu war. Doch stattdessen habe ich mich gefühlt wie in einer Dauerschleife - um es mit Mallory's Worten auszudrücken: Ich habe festgesteckt. Mallory ging in die Schule, traf Leute, ging in den Unterricht (welcher nebenbei bemerkt fast nur aus einem Unterrichtsfach bestand) und anschließend wieder nach Hause. Das wiederholte sich die ganze Zeit über. Ich hatte das Gefühl ich würde meinen eigenen Tagesablauf immer und immer wieder erleben und das ist definitiv nicht das, worüber man die ganze Zeit lesen möchte. Ich lese um abzuschalten, an andere Dinge zu denken und nicht um die ganze Zeit daran erinnert zu werden, dass ich dies und das noch für die Schule tun muss. Das war so anstrengend, da es sich so unglaublich doll gezogen hat. Für mich war keine Spannung da und auch zu den Charakteren konnte ich keine große Bindung aufbauen. Gegen Ende hin war wieder so eine typische Stelle von Jennifer, die mich einfach nur geärgert hatte, weil man durch so etwas die Geschichte definitiv nicht besser oder spannender macht. Mich hat es so genervt und ich war verzweifelt, weil ich mich gefragt habe, wieso das alles. Natürlich gab es auch tolle Stellen wie zum Beispiel eine die relativ am Ende passiert ist. Diese hat mich zwar kurzeitig  berührt aber das war es dann auch schon. Ich bin leider wirklich enttäuscht worden und werde außer "Fire in you" in nächster Zeit nichts mehr von der Autorin lesen. Ich finde das so schade, da sie für mich mal die Queen in diesem Genre war, aber das hat sich leider geändert.. 


Ich hoffe euch hat diese Art von Format gefallen. Ich finde das wirklich mal eine super Abwechslung, da ich meinen Gedanken einfach freien Lauf lassen konnte und nicht nach einem bestimmten Raster vorgegangen bin, wie ich es normalerweise in meinen Rezensionen tue. Lasst mich gerne wissen, was ihr davon haltet und ob ihr sowas gerne öfters auf meinem Blog lesen möchtet :-) 

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