Mittwoch, 9. November 2016

Rezension: Frigid von Jennifer L. Armentrout

Quelle: (Amazon)

Taschenbuch: 331 Seiten
Verlag: Piper Verlag 
Sprache: Deutsch 
Preis: 9,99 (D)
Originaltitel: frigid 


Klappentext:

Eine knisternde Nacht im Schnee, die alles verändert... 

Sydney und Kyler sind beste Freunde, aber so unzertrennlich wie Feuer und Eis. Während Kyler eine Frau nach der anderen abschleppt, geht Sydney lieber mit einem guten Buch ins Bett. Trotzdem sind sie seit Kindertagen beste Freunde. Doch als sie bei einem Skiurlaub von einem Schneesturm überrascht werden und in einer abgelegenen Skihütte übernachten müssen, werden alte stets verdrängte Gefühle neu entfacht. Kann ihre Freundschaft diese Nacht überstehen? Und viel wichtiger: Werden sie die Nacht überhaupt überstehen? Denn während der Schnee in immer dichteren Flocken fällt, trachtet außerhalb der Hütte jemand nach ihrem Leben...


Meine Meinung:

Das Cover ist wie die anderen New-Adult Bücher der Autorin gestaltet. Das finde ich persönlich sehr schön, da alle Bücher gut zusammenpassen. Auch wenn die Frau auf dem Cover nicht dem Aussehen von Sydney entspricht, finde ich es dennoch gelungen. Auch die Farben sind wie immer ein echter Hingucker! Die Geschichte wird aus der Sicht von Sydney und Kyler erzählt. Dabei überwiegen die Kapitel aus der Sicht von Syd jedoch. Der Schreibstil von Jennifer war wie erwartend sehr humorvoll. Dennoch ist ihre Art zu Schreiben hier ganz anders als in ihren bisherigen Büchern, was mir persönlich nicht gefallen hat. 
Zu Beginn bekommt der Leser einen Einblick, wie die Freundschaft zwischen den beiden ist und relativ schnell wird klar, dass Sydney gewisse Verhaltensweisen ihres besten Freundes nicht unterstützt. Auch wird schnell klar, dass Syd mehr für Kyler empfindet als nur gute Freundschaft. Die beiden fahren kurz vor Weihnachten mit ihren Freunden in die Hütte in Snowhoe, wo wegen des Schneesturms allerdings nur Sydney und Kyler ankommen.. 
Zuerst möchte ich etwas über unsere Protagonistin Sydney sagen. Mir war bereits nach den ersten paar Seiten klar, dass ich sie nicht mögen werde und leider hat sich das mit jeder weiteren Seite bestätigt. Ihre  Denkweise, ihr Verhalten und ihre Naivität haben mich oft auf die Palme gebracht und statt einer positiven Entwicklung im Laufe der Geschichte, hat sie für mich eine negative Entwicklung gemacht. Ihre Handlungen waren für mich nicht ansatzweise nachvollziehbar und für ihre 21 Jahre hat sie auf mich ziemlich unreif gewirkt. Auch Kyler hat mir nicht gefallen und das, obwohl ich so gut wie immer etwas für den männlichen Charakter übrig habe. Hier war das leider nicht der Fall, da Kyler ebenfalls unüberlegt gehandelt hat und sich wie ein kleiner Junge benommen hat. Die Beziehung zwischen ihnen war für mich nicht wie gewöhnlich schön zu verfolgen, sondern wirkten auf mich peinlich und vor allem unrealistisch. Zu den Nebencharakteren gibt es nicht viel zu sagen, da sie aufgrund der Umstände in diesem Buch kaum vorgekommen sind.  Auch etwas was mich sehr gestört hat, waren die ständigen Zufälle die passierten und die "Thrillerelemente", die von Anfang an vorhersehbar und übertrieben dargestellt worden sind. Die Tiefgründigkeit die ich von Jennifer so mag, ist hier komplett auf der Strecke geblieben. Einzig und allein das Cover und die winterliche Stimmung in dem Buch haben mir die Lesezeit ein wenig versüßt. Für mich ist "Frigid"  bis jetzt leider das schlechteste Buch der Autorin. Dennoch werde ich "Teil 2" , in dem es um Andrea und Tanner geht eine Chance geben. 

Fazit: 
Leider konnte mich Queen J. wegen der vielen Kritikpunkten dieses Mal nicht überzeugen. Ich habe einfach die Jennifer vermisst, die sonst immer so präsent in ihren Büchern ist. "Frigid" von Jennifer L. Armentrout bekommt von mir daher 3 von 5 Ballerinen.



Kommentare:

  1. Schade, dass es dich nicht überzeugen konnte, ich habe bisher leider nur so semi begeistertes über dieses Buch gelesen :/

    Liebst, Lara.

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    1. Ja ich fand es auch sehr schade. Ich denke mal Jennifer probiert sich aus und versucht andere Richtungen einzuschlagen. Mal schauen wie ihre nächsten Bücher werden :-) Aber es gibt auch einige die es deutlich besser fanden als ich. Am Besten macht man sich selber ein Bild.
      Danke für dein Kommentar und liebe Grüße :-)

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