Dienstag, 29. März 2016

Rezension: Maybe someday von Colleen Hoover

Quelle: (Amazon

Broschiert: 432 Seiten
Verlag: dtv Verlag 
Sprache: Deutsch 
Preis: 12,95 (D) 

Inhalt: 

Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem Musiker Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie- hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts dagegen ausrichten, dass ihre Gefühle füreinander immer intensiver werden, je verzweifelter sie sie zu unterdrücken versuchen... 

Meine Meinung: 

Das Cover ist wunder- wunder- wunderschön! Die Farbtupfer passen super zu dem weißen Hintergrund und das Gesicht in dem Titel gibt dem Cover das gewisse Etwas. Ich bin absolut verliebt in die Gestaltung von diesem Buch!
Die Geschichte wird aus der Sicht von Sydney und Ridge erzählt. Als Leser bekommt man dadurch einen guten Einblick in die Gedanken von den beiden. Der Schreibstil von Colleen Hoover ließ sich wie gewohnt schnell und flüssig lesen und es war wieder jede Menge Humor dabei. Alle die schon einmal ein Buch von Colleen Hoover gelesen haben, wissen, wie toll sie mit Worten umgehen kann. 
Die Geschichte beginnt mit einem Prolog aus Sydneys Sicht. Dieser verwirrt den Leser ein wenig, da man noch nicht das Hintergrundwissen hat und nicht weiß, was da gerade passiert und warum es passiert. Nach dem Prolog beginnt das 1.Kapitel, welches zwei Wochen vor dem Prolog spielt. Dadurch wird einem auch klar, wie es zu den ganzen Geschehnissen kommt. Zu der Geschichte an sich möchte ich eigentlich nicht viel sagen, denn der Inhalt den ich oben hingeschrieben habe reicht vollkommen aus und jedes weitere Wort würde zu viel verraten. Sydney war mir von Anfang an sympathisch. Ich konnte mich mit ihr sehr gut identifizieren und auch ihre Gedanken waren für mich so gut wie immer nachvollziehbar. Ridge war mir ebenfalls sofort sympathisch, denn er war von Anfang an nicht dieser typische Bad-Boy, was mir sehr gut gefallen hat. Beide Charaktere waren sehr humorvoll und hatten trotzdem eine gewisse Tiefe. Die gemeinsame Liebe zur Musik der beiden hat mich sehr berührt und die Textstellen in denen die beiden gemeinsam einen Song geschrieben haben, sind für mich ganz besonders in Erinnerung geblieben. Zu dem Aspekt mit der Musik kommt noch ein weiterer wichtiger Aspekt hinzu. Dieser hat mich vollkommen überrascht und ist für die weitere Handlung sehr von Bedeutung. Diese beiden Aspekte zusammen ergeben eine wunderbare  und berührende Geschichte, über die ich immer noch nachdenken muss. Ich glaube ich habe fast noch nie so viele Stellen in einem Buch mit Post it's markiert. Es gab wirklich viele Momente die mich zu lachen, nachdenken und auch fast zum weinen gebracht haben. Ein ganz großer Pluspunkt sind übrigens die Lieder zu dem Buch, die man sich über eine App oder über Youtube anhören kann. Da mir Musik selber sehr viel bedeutet und ich auch eigene Songtexte schreibe, musste ich sehr oft schlucken und die ein oder andere Träne zurückhalten. 
Nach dieser Geschichte möchte ich unbedingt "Maybe not" haben, denn dort geht es um zwei Nebencharaktere aus "Maybe someday", die mich während des Lesens sehr interessiert haben. 
Nach diesem Buch gehört Colleen Hoover jetzt eindeutig zu einer meiner liebsten Autorinnen und ich werde so schnell wie möglich weiter Bücher von ihr lesen. 

Fazit: 


Maybe someday ist ein sehr berührender Roman,  durch den die Gefühle komplett durcheinander geraten und man gar nicht mehr weiß,wo oben oder unten ist. Anfangs  habe ich mich mit der Bewertung schwer getan, aber nachdem ich zwei Nächte darüber geschlafen habe, war mir sicher. Maybe someday bekommt von mir volle 5 von 5 Ballerinen und ist damit ein Highlightbuch für das Jahr 2016!






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