Mittwoch, 7. Oktober 2015

Rezension: The Wild Ones- Verführung von M.Leighton

Danke an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Heyne Verlag 
Sprache: Deutsch 
Preis: 8,99 (D) 


Inhalt: 

Camille »Cami« Hines ist die über alles geliebte Tochter des Vollblutpferdezüchters Jack Hines, der die Champions des Südens hervorbringt. Abgesehen davon, dass sie sich manchmal ein wenig eingeengt fühlte, war Cami bislang eigentlich recht zufrieden mit ihrem Freund, ihrem Leben und ihrer Zukunft – das war, bevor sie Patrick Henley kennenlernte. »Trick« verwischt die Grenzen zwischen dem, was Cami will, und dem, was von ihr erwartet wird. Er ist eine Hilfskraft, und Hilfskräfte sind- wenn es nach ihrem Vater geht- verbotene Früchte. Ganz zu schweigen davon, dass Trick im hohen Bogen hinausfliegen würde, sollte er Cami verführen. Dabei braucht er die Arbeit , dringend sogar, denn seine Familie ist auf ihn angewiesen. Aber das Herz will nun einmal, was das Herz will...

Meine Meinung: 

Das Erste was mir an diesem Cover sofort ins Auge gestochen ist, war die pinke Schrift und der pinke Rahmen. Die Farbe passt super zu dem weißen Hintergrund. Außerdem sieht man wie so oft , auch bei diesem New Adult Buch wieder zwei Menschen die sich näher kommen. Die Kapitel sind relativ kurz und werden abwechselnd aus der Sicht von Cami und Trick erzählt. Der Schreibstil der Autorin war mir nicht unbekannt, denn ich habe vor einiger Zeit ihre "Addicted to you-Reihe" gelesen. Diese hat mir damals aber nicht so gut gefallen. M.Leighton hat einen guten aber noch ausbaufähigen Schreibstil.Ich hatte immer das Gefühl in meinem Lesefluss gebremst zu werden. Das ging  nach einiger Zeit aber wieder weg. Man wird am Anfang der Geschichte direkt ins Geschehen geworfen. Auf den ersten paar Seiten begegnen sich die beiden Protagonisten das erste Mal. Ich hatte mir das erste Treffen der beiden etwas anders vorgestellt und fand es auch ein wenig platt. Das hat mich zwar nicht so doll gestört, ist mir aber dennoch aufgefallen. Cami stammt - wie man aus dem Klappentext schon entnehmen kann- aus einer wohlhabenden Familie. Ihr Vater ist der bekannte Vollblutpferdezüchter Jack Hines, der die Champions des Südens hervorbringt. Cami wirkt manchmal im Umgang mit ihrem Vater ein wenig verwöhnt, aber das legt sich nach den ersten paar Seiten wieder. Trick war mir schon von der ersten Seite an sympathisch. Er hat einen guten Sinn für Humor und strahlt sehr viel Selbstbewusstsein aus.Er arbeitet auf der Pferderanch von Cami's Vater. Die Liebe zu Pferden hat in diesem Buch eine ganz tolle Rolle eingenommen. Die Pferde verbinden Cami und Trick und es herrscht in diesen Szenen eine besonders liebevolle Atmosphäre. Die meiste Zeit spielt die Geschichte nämlich auf der Ranch und das mochte ich unglaublich gerne.  Trick hat mir an diesen Stellen sooo  gut gefallen, denn man konnte ihm näher kommen und an seinen Gedanken teilhaben. Im Laufe des Buches kam es zu einer Wendung, die ich bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht erwartet hatte. Diese brachte noch einmal ein wenig Spannung in die Geschichte und ich wollte wissen, wie es denn weitergeht. Ich bin von der Mitte bis zum Ende nur so durch die Seiten geflogen und hatte das Buch daher auch innerhalb von weniger als zwei Tagen durch. Aber es gab auch ein paar Dinge, die mir nicht so gefallen haben. Das Erste was ich zu kritisieren habe ist, dass mir die Charaktere nicht richtig ans Herz wachsen konnten. Das lag daran, dass man so gut wie nichts über sie wusste. Ich wusste,das Trick tolle Augen und Cami einen perfekten Körper hatte, aber mehr als diese offensichtlichen Dinge wurden nicht wirklich beschrieben. Die gewisse Tiefe der beiden hat mir gefehlt und ich hätte mir gewünscht,dass man mehr über die beiden erfährt. Auch die Familien von Trick und Cami waren kaum präsent. Das finde ich als Familienmensch total schade. Leider gab es auch einige Angelegenheiten die nach dem Ende des Buches nicht eindeutig geklärt waren. Ich mag es lieber, wenn danach alles klar ist und das war hier wie gesagt nicht der Fall. Dennoch hat sich die Autorin wirklich verbessert. Dieses Buch gefällt mir weitaus besser als ihre Bücher davor. Deshalb werde ich mir auf jeden Fall  die weiteren Teile dieser "Reihe" anschauen. Es gibt nämlich noch "The Wild Ones- Verlangen" und "The Wild Ones- Verheissung". Die Bücher handeln aber von anderen Personen und sind in sich abgeschlossen. Ich bin gespannt, wie sie mir gefallen werden.


Fazit: 

Zugegeben, am Anfang war ich wirklich skeptisch aber nun bin ich froh,dass ich der Autorin eine zweite Chance gegeben habe. Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne mal eine nicht so tiefgründige Geschichte für zwischendurch sucht. Denn trotz der Schwächen konnte mich dieses Buch dennoch überzeugen. Ich gebe "The Wild Ones"  von M.Leighton daher 4 von 5 Ballerinen. 




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